Digitale Bürgerbeteiligung

Krisenkommunikation für Gemeinden

Krisenkommunikation für Gemeinden
Photo by Jonas Leupe on Unsplash

Wie Kommunen im Krisenfall effektiv kommunizieren?

März 2020, das Corona-Virus hat seine Auswirkungen bis nach Österreich verteilt. Viele sind schon infiziert und die Zahlen steigen täglich. Es ist Zeit, dass die offiziellen Stellen an ihre Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen und wichtige Informationen kommunizieren. Aber wie und über welche Kanäle?

Geht es dann konkret um die schnelle Informationsvermittlung an die Mitglieder der Kommune, fragen sich die Gemeinden oft, über welchen Kanal? Sollten wir Social Media für eine schnelle Informationsübermittlung nutzen? Sollten wir die Website als offizielle Plattform verwenden? Ist ein Rund-Mail mit größerer Sichtbarkeit sinnvoll? Solche und ähnliche Fragen stehen dann im Raum.

Die richtige Plattform für die Krisenkommunikation

Mit Geko digital, unserer digitalen Lösung für Bürgerkommunikation, bieten wir mehr als nur die übliche Gemeindewebsite. Geko digital verfügt unter anderem über einen internen Bereich für Gemeinderäte (Sitzungskalender), Kalender und Neuigkeiten mit Benachrichtigungsfunktionen,  dezentrale Inhaltswartungen, Direkteinbindungen von Formularen, Content Automatismen  und mehr. Die Lösung ist sowohl als Desktop Version, aber auch als funktionale App mit Kontaktdatenbuch und mehr verfügbar. Das Wichtigste aber, Geko digital verfügt über eine beschleunigte digitale Krisenkommunikation mit Push-Benachrichtigung.

Was bedeutet das?

Im Fall einer Krise kann die Gemeinde eine Neuigkeit zur aktuellen Notsituation formulieren und als Top-Neuigkeit an die Startseite der Website heften. Kommt also ein Bürger auf die Gemeinde-Website, sieht sie bzw. er sofort auf der Startseite die Krisen-Information und kann bei Klick darauf mehr Informationen erhalten.

Das ist aber noch nicht alles: Gleichzeitig bekommen die Gemeindebürgerinnen und -bürger über die App eine Push-Benachrichtigung auf ihr Smartphone. So erhalten alle Beteiligten die wichtigen Informationen in Echtzeit und können unmittelbar darauf zugreifen und nachlesen. Die Gemeinde kann auf diese Art ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand wichtige Informationen sehr viel einfacher und unmittelbarer als bisher zur Bevölkerung kommunizieren. Bürgerinnen und Bürger haben gleichzeitig die Sicherheit, jederzeit ganz automatisch am letzten Stand der wichtigsten Informationen zu sein und beziehen diese auch von einer verlässlichen Quelle: der eigenen Gemeinde. So kann bestmöglich informiert und gleichzeitig Disinformation durch Gerüchte und Fake-News vorgebeugt werden.

Tipps für die Krisenkommunikation

Hier noch vier Tipps nach Grice (1967) für eine effektive Krisenkommunikation innerhalb der Gemeinde:

1) Informativ sein
Der Beitrag soll so informativ, wie nötig, sein. Kommunizieren Sie nicht mehr und nicht weniger.

2) Wahrhaftig sein
Kommunizieren Sie nichts, was Sie für falsch halten oder wofür Sie keine Beweise (Rechtfertigungen) haben.

3) Relevant sein
Gehen Sie auf die Gemeindebürgerinnen und -bürger ein. Sagen Sie ihnen nur, was für sie relevant ist.

4) Klar sein
Schreiben Sie verständlich und vermeiden Sie Vagheiten. Fassen Sie sich kurz ohne Umschweife und kommunizieren Sie geordnet.

Sie haben Interesse an oder Fragen zu der digitalen Bürgerkommunikation mit Geko digital oder der Krisenkommunikation mit Geko digital? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht.

 

Beitragsbild: Photo by Jonas Leupe on Unsplash

 

 

Digitale Bürgerbeteiligung für Grafenstein: Du bist Gemeinde!

Digitale Bürgerbeteiligung für Grafenstein: Du bist Gemeinde!
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WEBWERK setzt mit dem Bürgerbeteiligungsportal „Du bist Gemeinde!“ neue Maßstäbe in der modernen Infrastruktur von Gemeinden. Grafenstein weiß um die Wichtigkeit der Bürgernähe und pflegt mit dem Portal ein neues Bürgerbewusstsein.

Das neue Online-Portal aus dem Hause WEBWERK zeigt in der bürgernahen Praxis, dass Gemeinde nichts Abstraktes, Fremdbestimmtes oder gar von oben Gegebenes sein muss. Die Marktgemeinde Grafenstein hat sich als Pilotgemeinde für mehr Lebendigkeit, Mitgestaltung und Veränderung im Sinne der Bürger entschieden. „Durch das Portal sind wir viel näher bei unseren Bürgern“, so Mag. Stefan Deutschmann, Bürgermeister der Marktgemeinde Grafenstein über den Beweggrund, im Bereich der Digitalisierung von Anfang an dabei zu sein.

Du bist Grafenstein!

Bereits im gemeinschaftlichen Projekt „Augen auf!“ der Städte Klagenfurt und Villach konnte das WEBWERK-Team sein Know-how in Sachen digitaler Bürgerbeteiligung einbringen. Gleichzeitig wurde allerdings an dem eigenen, erweiterten Kommunalprodukt „Du bist Gemeinde!“ gearbeitet. „Das Portal wurde am neuesten Stand des Wissens und der Technik unter Gesichtspunkten der Usability, User-Experience und des aktuellen Designstandards entwickelt. Möglichst einfache und benutzerfreundliche Bedienbarkeit gepaart mit einer bewusst klaren und jugendlich-frischen Grafik sollen auch ein jüngeres Zielpublikum in den Gemeinden mobilisieren“, so Mag. Christian Müller, WEBWERK Geschäftsführer, der den dringenden Bedarf nach derartigen Werkzeugen in der Gesellschaft sieht.

Sei ein Ideen-Finder!

Mit diesem Modul können User der Gemeinde eigene Ideen vorstellen, sogar der Öffentlichkeit präsentieren und um Unterstützung dafür werben. Durch „Like-Buttons“ und Kommentare werden die Projekte lebendig und können auch auf anderen sozialen Kanälen geteilt werden, wodurch sie eine breitere Öffentlichkeit erlangen. Die Gemeinde kann mitgestaltet, brisante Stammtischthemen digital eingereicht und behandelt werden. Mit Transparenz will auch Grafenstein bei seinen Bürgerinnen und Bürgern punkten und offen kommunizieren, wie und ob Themen gelöst werden. „Wir erwarten uns, dass das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Gemeinde gestärkt wird und wir für Entscheidungen eine breitere Grundlage finden“, meint dazu Amtsleiter und Projektkoordinator Ing. Mag. Andreas Tischler von der Marktgemeinde Grafenstein.

Ich bin Meinungs-Macher!

Dieses Modul dient dazu, Umfragen oder Meinungsabfragen in Zukunft schnell und effektiv möglich zu machen. Bürgerinnen und Bürger beantworten Fragen und geben Feedback auf zwischenzeitliche Entwürfe zu Projekten. „Wir wollen eine Bürgergemeinde sein! Dazu gehört grundlegend, die Bürgerinnen und Bürger und deren Anliegen wahrzunehmen. In unserer schnelllebigen Zeit ist eine rasche, barrierefreie Kommunikation das Um und Auf“, so Tischler. Der zukunftsfitte und kostensparende Vorteil: Ein Tool kann für viele Fragen und Themen herangezogen werden. So muss in Zukunft nicht jedes Projekt neu ausgerollt, sondern kann über die App schnell und bürgernah abgefragt werden. „Wir ermöglichen niedrige Einstiegsbarrieren für Nutzer, verhelfen den Gemeinden zu einem geringen Projektaufwand und schaffen eine schnelle Kommunikation. So kann effektiver und genauer gearbeitet werden“, betont Mag. Müller die Vorzüge des Portals und dessen Module.

Die Mängel-Melder-App

Zusätzlich wird „Du bist Gemeinde!“ von einer App begleitet, die mobil macht. So können Bürger nicht nur über das Online-Portal, sondern ohne großen Aufwand direkt vor Ort ein Foto von einem Mangel in der Gemeinde aufnehmen, eine Beschreibung hinzufügen und durch die punktgenaue geographische Ortung positiv zur Behebung beitragen. Die App ist sowohl für Android als auch Apple (iOS) verfügbar!

Name ist Programm

Essentielle Grundlage für den Erfolg der Bürgerbeteiligungsplattform ist neben einer modernen Funktionalität auch der inhaltliche Positivismus. Während auf Seiten der Gemeinde die Vorteile des Portals vor allem in der Effizienzsteigerung und dem Erkennen von Verbesserungspotenzialen liegt, richtet sich der Fokus aus Bürgersicht hauptsächlich auf das Recht und die Möglichkeit der Mitbestimmung und Mitgestaltung. „Du bist Gemeinde!“ belebt den positiven Geist der gemeinsamen Gestaltung des unmittelbaren Lebensraumes. Dabei sollen der Gemeinschaftssinn und der Wille zur verantwortungsvollen Mitbestimmung durch die Bürger gestärkt werden. „Mit dem Portal wird vermittelt, dass jeder kleine Handgriff, jede Idee oder Meinungsbeitrag ein wertvoller Input zur Verbesserung des eigenen Lebensumfeldes sein kann“, so Müller: „Mit Grafenstein launchen wir das Pilotprojekt, das in weiterer Folge auf ganz Österreich ausgeweitet werden kann.“

Du Bist Gemeinde! die digitale Lösung für kommunale Bürgerbeteiligung

  1.  www.DuBistGemeinde.at
  2.  App für Android
  3.  App für iOS

Am Foto (v.l.n.r.): Webwerk Geschäftsführer Mag. Christian Müller, Grafensteins Bürgermeister Mag. Stefan Deutschmann mit Amtsleiter und Projektkoordinator Ing. Mag. Andreas Tischler
Fotorechte: Marktgemeinde Grafenstein