Social Media in Industrieunternehmen

Social Media in Industrieunternehmen
Social Media in der Industrie - WEBWERK

Social Media ist für Industriebetriebe ein zentrales Kommunikationsinstrument, um die teilweise komplexen Themen und Geschichten rund um das Unternehmen greifbarer zu machen und weitere Zielgruppen zu erreichen.

Die Social Media Kanäle rund um Facebook, Twitter und YouTube bieten eine hervorragende Plattform, um mehr vom Unternehmen, den Geschichten, Mitarbeitern, Produkten und Projekten zu erzählen und sich auch außerhalb der klassischen Kommunikationskanäle zu positionieren. Die digitalen Kommunikationsinstrumente bieten zum einen die Möglichkeit, bestehende Zielgruppen anzusprechen und zum anderen die Chance, eine breitere Öffentlichkeit zu erschließen. Auf diesem Weg können sich Unternehmen vertrauenswürdig und innovativ präsentieren.

„Aber Social Media ist nichts für B2B Unternehmen“

Industrieunternehmen sind in den meisten Fällen klassische B2B Unternehmen. Aber auch in B2B Unternehmen sind die Entscheidungsträger Menschen. Und genau um diese geht es ja auch in den Social Networks. Firmen- und Kundenbeziehungen entstehen aus menschlichen Beziehungen. Die Entscheidungen sind keine Moment-Entscheidungen, sondern werden langfristig getroffen.

Primäres Ziel ist es nicht Produkte über Social Media zu verkaufen, sondern die Menschen, Geschichten und Aktivitäten rund um das Unternehmen zu zeigen. Themen und Produkte greifbarer zu machen, das Unternehmen auch abseits von Maschinen, Fabrikshallen und komplexen Fertigungsabläufen zu präsentieren und so auch weitere Zielgruppen zu erreichen, das Image zu stärken, Vertrauen aufzubauen und dadurch langfristig leads zu generieren.

Das richtige Thema auf der richtigen Plattform für die richtige Zielgruppe wählen 

Social Media Aktivitäten umfassen im Wesentlichen Information, Kommunikation aber auch Interaktion mit verschiedenen Online Zielgruppen. Dabei sollte man darauf achten für die verschiedenen Themen auch die richtigen Social Media Plattformen zu wählen.

Ein Corporate Blog kann zum Beispiel als Content Hub für verschiedenste Themen (CSR, Sponsoring, was wird für die Umwelt gemacht, aktuelle Themen, Studien, News) dienen. Auch Presseaussendungen passen hervorragend zu einem Corporate Blog. Diese wiederum können sie am besten via

  • Twitter im WWW streuen. Bauen Sie sich ein Netzwerk an Followern auf, das sowohl Geschäftspartner, Kunden aber auch Medienvertreter beinhaltet.
  • Dasselbe gilt für Facebook. Informieren Sie Ihre Fans über aktuelle Themen aus Ihrem Unternehmen, laden Sie zum Tag der offenen Tür ein oder machen Sie eine virtuelle Tour durch Ihre Hallen, posten Sie Fotos und treten Sie in Interaktion mit den usern.
  • Auch YouTube eignet sich mit seiner breiten Streuwirkung gut um allgemeine Informationen zum Unternehmen zu präsentieren.
  • Instagram, Pinterest und Flickr bietet sich vor allem für storytelling an. Produktions- und Produktfotos, Abbildungen von verschiedenen Fertigungsabläufen, aber auch Themen wie CSR, Sponsoring oder sonstige Themen rund um Ihr Unternehmen lassen sich über diese Kanäle sehr gut transportieren.
  • Mit Xing und LinkedIn lassen sich gezielt Fachkräfte finden sowie Businesskontakte knüpfen und pflegen. Nutzen Sie diese Kanäle für die Vernetzung, Kunden- und Geschäftspartnerbindung, aber auch für Employer Brand Management.

Viele Menschen wissen gar nicht was hinter den verschlossenen Toren verschiedenster Industriebetriebe überhaupt passiert. Mit Social Media Kanälen haben Sie die Möglichkeit Ihr Umfeld und alle Interessierten aktiv zu informieren, Produkte greifbarer zu machen, Aktivitäten transparenter zu machen und das Image des Unternehmens menschlicher werden zu lassen und zu stärken.

Jede Plattform spricht eine andere Zielgruppe an. Daher sollten die Themen auch individuell aufbereitet und gestreut werden, mit dem Ziel die richtige Zielgruppe mit den richtigen Themen auf den dafür geeigneten Kanälen zu erreichen.

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, haben wir die Gründe für einen Social Media Auftritt noch mal zusammen gefasst:

  • Relevant für Suchmaschinenranking
  • Fachthemen bieten genügend Content, um für die Branchenteilnehmer interessant zu sein (Mehrwert bieten und gleichzeitig als  Innovationsführer positioniern) > Interesse wecken > Leads generieren
  • Empfehlungsmarketing/ gute Reputation
  • Image aufbauen und pflegen
  • Markenbekanntheit steigern
  • Kundenbindung stärken, Vertrauensbasis schaffen
  • Traffic für Unternehmenswebsite generieren
  • Steigert die Reichweite
  • Dialog ist quantitativ überschaubar
  • Employer Branding & Recruiting
  • Infokanal auch für das Umfeld am Standort
  • Investition in die Zukunft – mit Hilfe von Social Media Kunden/Geschäftspartner von morgen ansprechen
  • „Markt-und Meinungsforschung“ > Monitoring liefert Einblicke in Kundenbedürfnisse (Ideengenerierung für F&E)
  • Social Bookmarking (interessante Inhalte teilen und öffentlich speichern > wichtig für SEO)

Zielgruppen

  • Händler/Kunden/Fachleute/Entscheidungsträger
  • Journalisten/Multiplikatoren
  • Mitarbeiter und künftige potenzielle Bewerber

Erfolgreich, aber wie?

Um im Social Media Bereich als Unternehmen erfolgreich zu sein, sind unterschiedlichste Faktoren entscheidend:

  • Kontinuität
  • Definierte Prozesse (wer macht was) – Redaktionsplan
  • Interaktion, Engagement und Commitment der Führungsebene
  • Monitoring

Wo und wie anfangen?

WEBWERK unterstützt Sie bei der Entwicklung einer Social Media Strategie, der Definition von messbaren Erfolgsfaktoren (KPIs), beim Aufsetzen der Profile in den Social Media Kanälen sowie bei der Content-Findung und der Erstellung einer internen Guideline, welche den konkreten Umgang mit den Kanälen, verschiedenen Zielgruppen (Mitarbeiter, Medienvertreter, etc.) gegenüber definiert. In regelmäßigen Redaktionssitzungen werden gemeinsame Inhalte erarbeitet sowie Verbesserungsvorschläge, Leistungsdaten und Entwicklungsschritte besprochen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gerne!

Fotoquelle: © kbuntu – Fotolia.com